| Pressemitteilung | Deutsche Einheit 2011 - Ein Bericht ohne Neuigkeiten und Ideen |
| Mittwoch, den 09. November 2011 um 12:29 Uhr |
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Zur Vorstellung des aktuellen Berichts zum Stand der Deutschen Einheit, erklärt Stephan Kühn, Sprecher der Arbeitsgruppe Ost: Reines Feststellen des Status Quo und Vergleiche mit den westdeutschen Bundesländern helfen dem Osten nicht. Die nicht mehr ganz so neuen Bundesländer haben eigene Perspektiven und Entwicklungschancen und erleben die Herausforderungen dieser Zeit früher als andere Regionen. Das wird in diesem Bericht, aber auch in der seit Wochen vorliegenden Evaluierung der Förderprogramme und in dem Handlungskonzept zur Daseinsvorsorge im demografischen Wandel deutlich. Jedes Jahr aufs Neue lässt die Bundesregierung aus den verschiedenen Ressorts die Sachstandsberichte zusammenstellen. Aber es wird endlich Zeit, das sie die richtigen Schlussfolgerungen aus Ihren eigenen Erkenntnissen zieht. Die erneuerbaren Energien sind die Chance den Wirtschaftsmotor wieder anzukurbeln, aber insgesamt ist die Investition in Bildung, Forschung und Entwicklung der zentrale Punkt der auf die Agenda „Aufbau Ost“ gehört. Der Infrastrukturausbau kann hingegen als abgeschlossen angesehen werden. Der demografische Wandel wird im Osten schneller und stärker seine Auswirkungen zeigen. Die ostdeutschen Bundesländer sind mit ihren Strategien und Konzepten schon viel weiter als die Bundesregierung – es wird Zeit das sie hier nicht nur den Erfahrungsschatz abruft sondern konzeptuelle wie finanzielle Unterstützung bietet. |
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